Frühlingsferien 2019 Rückblick

In unseren Frühlingsferien dieses Jahres dreht sich alles um das Thema Römer. Die Kinder erfuhren, wie die Römer gelebt haben.

Erste Woche, vom 15.-18. April 2019

Montag, 15. April

Am heutigen ersten Tag steigen wir in das spannende Thema der Römer ein. Wir versetzten uns in die alte Römerzeitzeit, wobei wir mit einer Zeitmaschine 2000 Jahre zurückreisen.
Wer waren die Römer? Warum war Rom so mächtig? Wie kämpften die Römer?Was ist ein Legionär? Wie lebten und wohnten die Römer? Wie lebten die Kinder im alten Rom? Wohin gingen die Römer baden? Wer waren die Gladiatoren? Wer waren die berühmtesten Kaiser? Warum wissen wir so viel zu den Römern?

Die kleineren Kinder werden mittels einer Geschichte aus der Römerzeit, während die grossen Kinder durch ein altersgemässes Sachbuch eingeführt werden. Die Kinder staunten nicht schlecht als sie erfuhren, wie das Leben als Römer war. Welche kleinen und grossen Unterschiede es zwischen damals und heute gibt, hierbei finden sie am spannendsten die Gladiatorenkämpfe und deren Ausrüstung. Wir begeben uns in die Werkstatt und fangen an, unser eigenes Schild zu basteln. Jeder so wie er es möchte. Ob rund, eckig, oval alles ist so, wie die Kinder sich das vorstellen. Das Ergebnis sieht fantastisch aus. Alle Kinder haben ihr eigenes Schild und sind sehr stolz darauf.

Am Nachmittag, nach dem guten römischen Essen, powern wir uns auf dem Fussballplatz aus. Das basteln der Schilder hat lange und kreative Konzentration gefordert.
Im Rollenspiel am späten Nachmittag ergibt sich spontan, dass die Kinder zu dem Schild ein Schwert basteln möchten. Mit Karton, Schnur und Schere ausgerüstet basteln wir nun passend Schwerter dazu. So ist unser erster Tag mit viel Spass vorbei.

Dienstag, 16. April

Heute geht es auf eine Reise nach Windisch. Zum Legionärspfad Vindonissa. In 4 Gruppen machen wir ein spannendes Spiel. Jede Gruppe macht eine Tour mit Wissensfragen. Dabei geht es darum das Rätsel des Kamels zu lösen. Die Gruppen erhalten eine kleine Einführung von der Liebesgöttin Venus. Während der Tour durchlaufen wir viele Stationen. Wir sehen die Lebensräume der Gladiatoren, bestaunen das Amphitheater und durchlaufen die Geschichte von der Arena, in der sie gekämpft haben. Die Wissenswege sind mit Audio Geräten ausgestattet. Die Kinder stehen an verschieden Punkten, an denen die Geschichte oder Hinweise zum Geheimnis des Kamels weitererzählt werden. Im Amphitheater bestaunen wir Bilder von den Kämpfen von früher. Dabei dürfen die Kinder mit einem Magnetstift die Bilder frei geben. In authentischer Kulisse stärken wir uns. Am Ziel angekommen und mit dem Wissen des Geheimnisses des Kamels, haben wir die Tour erfolgreich beendet. Als krönenden Abschluss gibt es eine kleine Abkühlung in Form eines Eises, das wir uns verdient haben nach dem Spannenden und aufregenden Tag.

Mittwoch, 17. April

Was haben die Römer gegessen? Wie sehen die römischen Zahlen aus?

Heute dreht sich alles um das Essen zubereiten und die römischen Zahlen. Wir backen frische Brötchen wie bei den Römern. Zuerst kommt der Teig an die Reihe. Die Kinder erfahren, welche Zutaten es alles braucht, um ein Brot zu backen, wobei sie beobachten, was mit der Hefe im Teig passiert. Es wird fleissig geknetet und geformt. Während der Teig vor sich hinruht, bereiten wir unser Mittagessen gemeinsam vor. Es gibt leckere selbstgemachte Fleischbällchen, die wir selbst herstellen und formen.

Der Spielplatz vom Rathaus ruft. Zuerst gehen wir ein bisschen an die frische Luft und versuchen uns in Geschicklichkeitsspielen. Vor dem Zvieri inszenieren wir eine Schulstunde, in der wir die römischen Zahlen lernen. Die Kinder versuchen ihren Geburtstag in römischen Zahlen zu schreiben. Das Geburtstagsdatum in römischen Zahlen dürfen die Kinder nun in Äpfel ausstechen. Dabei gibt es als Belohnung farbige Smarties als Punkt dazwischen. Die Kinder geniessen die ausgestochen Früchte und das selbstgemachte Brot, welches wir frisch gebacken haben. Das frisch gebackene Brot verbreitet einen wunderbaren Duft im ganzen Hort und lässt uns satt den Tag beenden.

Donnerstag, 18. April

Mit Sack und Pack geht es heute an dem Schönen und sonnigen Tag in die Mühle in Schinznach. Alles dreht sich heute um das Korn, wie es gemahlen wird und wie es am Schluss zum Endprodukt Mehl wird: Das Mehl, das wir am Vortag brauchten, um unser römisches Brot zu backen. Am Ziel angekommen, erwartet uns eine spannende Führung durch die Mühle. Wir werden herzlich von einem Mitarbeiter begrüsst. Die Kinder sind erstaunt, dass sie keine Mühle sehen. Die Führung führt uns zuerst zum Haus des Mühlers, dass schon sehr alt ist. Hier schätzen die Kinder, wie alt das Haus ungefähr sein kann. Weiter geht es an einen kleinen Bach, wo der Mitarbeiter uns erklärt, dass das Wasser Restwasser ist, welches die Schinznacher Bewohner nicht mehr brauchen. Dieses wird für das Wasserrad gebraucht, um die Mühle zum Laufen zu bringen. Die Kinder staunen nicht schlecht, als sie das grosse Wasserrad in Bewegung begutachten können.

Nach dem Wasserrad geht es in die Mahlerstube. Die Kinder passen gut auf und können die Fragen, die der Mitarbeiter uns stellt, beantworten. Sie sind beeindruckt, wie so eine Mühle funktioniert, was man alles mahlen kann und wofür man die Dinge später verwendet. Zum Schluss der Führung dürfen die Kinder sich noch in einem Buch verewigen.

Die hungrigen Bäuche machen sich bemerkbar. Wir können auf einem schönen Spielplatz unser Mittagessen geniessen. Am Nachmittag sind wir auf der Suche nach grossen Steinen, um unsere selbst gemachte Handmühle nachzustellen. Die Kinder haben Spass und machen häufchenweise Mehl aus den Körnern.

Es ist Zeit die Heimreise anzutreten. Die Kinder sind vom vielen Spielen und den Eindrücken von diesem Tag sichtlich müde und erschöpft. Mit diesen schönen und spannenden Eindrücken lassen wir den Tag und die erste Ferienwoche ausklingen.

Zweite Woche, vom 23.-26. April 2019

Dienstag, 23. April

Unter dem heutigen Motto: « Die Römer spielen viel und gerne» veranstalten wir eine Quizmastershow, bei der man natürlich auch Preise gewinnen kann.
Die Fragen sind altersentsprechend und jedes Kind hat die Chance, die Fragen zu beantworten. Man merkt, dass die Kinder sehr gute Zuhörer sind und sie das Thema interessiert.

Nach dem Mittagessen, gehen wir hinaus auf den roten Platz beim Schulhaus im Zentral. Erst bilden wir zwei Teams, welche bei dem ersten Spiel gegeneinander antreten. Im Spiel geht es um Geschicklichkeit. Die Kinder stehen Rücken an Rücken und klemmen einen Ballon zwischen sich. Sie müssen den Ballon gemeinsam an die Linie und wieder zurückbringen, ohne dass er ihnen herunterfällt. Bei diesem Spiel kommen den Kindern noch unzählige Variationen in den Sinn, die sie auch ausprobieren. Anschliessend wechseln wir vom Geschicklichkeitsspiel zu den Wettrennen. Die Kinder haben das grosse Bedürfnis zu zeigen, was sie können und wie schnell sie sind. Wir bauen Hürden und Schwierigkeitsgrade ein, welche ihnen sehr einfach fallen. Die Kinder suchen untereinander selbstständig Gegner, gegen die sie antreten wollen. Wir wechseln zu anderen Sport-Spielen, wobei die Kinder viel Energie haben und sich auspowern wollen.

Nach vielen Schweissperlen stärken wir uns mit einem Zvieri und essen die Preise, die alle gewonnen haben. Im Hort sind alle friedlich und ausgeglichen nach dem sport- und wettbewerbreichen Nachmittag.

Mittwoch, 24. April 2019

Wir reisen heute nach Baden und schauen uns in der Umgebung um, was von den Römern noch übriggeblieben ist. In der Römerstrasse schauen wir uns die Statuen und die anderen ausgestellten Überbleibsel der Römer an. Die Kinder sind erstaunt, wie die römische Ausrüstung in Echt aussieht. Dabei führt uns unser Weg direkt zum nächsten Programmpunkt; dem schönen, grossen Badener Spielplatz, welcher zum verweilen einlädt. Wir verbringen den ganzen Nachmittag auf den verschiedenen Ebenen, wo sich die Kinder austoben und verschiedene neue Attraktionen ausprobieren. Auf dem Rückweg in den Hort haben die Kinder ein Lächeln im Gesicht, sodass wir den Tag mit Freude ausklingen lassen können.

Donnerstag, 25. April

Wir machen uns bereit für eine weite Reise nach Augusta Raurica in Kaiseraugst. Die Kinder sind aufgeregt und gespannt wohin die Reise geht und wo das Ziel ist. Erst liegt ein kurzer Fussmarsch vor uns, wonach am Ende des Hügels das Römerhaus mit Museum und Theater zu sehen ist. Wir drehen uns und sehen den Tempel. Bei der Feuerstelle nehmen wir unser Mittagessen ein. Es ist eine wunderschöne Kulisse. Die Kinder klettern auf den Tempelmauern hoch und runter.

Im Museum machen wir einen Rundgang durch die Räumlichkeiten der alten Römer, wobei Alte und übrig gebliebene Fundstücke zu betrachten sind. Weiter geht es zu den Lebensräumen der Römer. Die Ausstellung ist sehr real nachgebaut, sodass die Kinder sich in das Leben der Römer hineinversetzten und es selbst durchleben können. Es gibt Hintergrundmusik und Geräusche aus den Ausstellungsstücken. Die Kinder werden regelrecht in einen römischen Bann gezogen.

Für die Kinder gibt es ein Begleitheft: auf Spurensuche in Augusta Raurica. Es werden Rätsel gelöst und Detektivarbeit geleistet. Im Theater besteigen die Kinder die vielen Treppen. Sie schauen sich die Einbuchtungen an, rennen die grossen und kleinen Treppen hoch und runter. Kinder sind beeindruckt, wie es auf der Theaterbühne noch hallt und ein Echo zurückkommt, wenn sie laut etwas rufen. Nach einer kleinen Stärkung geht es wieder auf den Rückweg in den Hort, wobei die Kinder sich angeregt über die vielen Eindrücke austauschen. Als Erinnerung an den Ausflug erhalten sie im Hort eine goldene römische Münze.

Freitag, 26. April

Der letzte Ferientag ist schon angebrochen. Die zwei Wochen sind wie im Fluge vergangen. Die Kinder freuen sich auf das Programm von heute, es heisst: « Kino Kino».
Das Highlight der Woche steht an. Wir spielen draussen mit einem Ball ein Spiel und «Fangis», wobei es aus dem Hort schon lecker nach Popcorn duftet. Das Kino kann beginnen.
Die Atmosphäre, der aufgestellte Beamer und der Film verwandeln den Hort in einen Kinosaal. Die Kinder nehmen ihre Plätze ein und machen es sich gemütlich. Licht aus, Film an, das Kinoerlebnis kann beginnen. Dabei lassen es sich die Kinder mit Popcorn und Getränken gut gehen.

Der Film ist vorbei und die Stimmung ist gut. Die Kinder tauschen sich über die lustigen Szenen im Film aus. Ein paar der Kinder kannten den Film schon, aber auch für sie war es ein großartiges Erlebnis. Das war ein super Abschluss zu unserem Thema. Es hat uns allen Spass gemacht!