Rückblick Frühlingsferienbetreuung 2026

Erste Woche: Ritter und Prinzessinnen

In der ersten Woche widmeten wir uns dem Thema Ritter und Prinzessinnen. Wir beschäftigten uns damit, wie sie früher aussahen, welche Kleidung sie trugen und aus welchen Elementen eine Rüstung bestand. Gemeinsam bastelten wir unsere eigenen Utensilien wie Kronen und Schilder, welche die Kinder anschliessend in ihrem selbst einstudierten Theaterstück verwendeten. In diesem ging es darum, dass Prinzessinnen eine verzauberte Prinzessin zurückverwandeln mussten.

Ein Besuch auf Schloss Lenzburg durfte passend zum Thema nicht fehlen. Dort konnten wir die verschiedenen Räume und Möbel betrachten, Gegenstände anfassen und sogar wahrnehmen, wie es früher gerochen haben könnte. Im Kindermuseum hatten die Kinder die Möglichkeit, sich zu verkleiden, auf der Burg zu spielen und in einer Bastelecke eigene Utensilien wie Schilder, Schwerter und Kronen herzustellen.

Am letzten Tag wurde nochmals fleissig gebastelt: Mit grossen Kartonkisten, Kartonröhren und viel Klebeband entstand eine beeindruckende Ritterburg.

 

 

Zweite Woche: Die Post

Die zweite Woche stand unter dem Thema Post. Am ersten Tag schrieben wir zunächst Briefe, anschliessend besuchten wir gemeinsam die Postfiliale in Bad Zurzach, wo wir eine spannende Besichtigung machen durften. Dort gab es viel zu entdecken: Die Kinder durften ihre Briefe selbst mit einem Poststempel versehen, damit diese anschliessend verschickt werden konnten. Ausserdem halfen sie bei der Annahme von Paketen und Briefen, indem sie diese scannten, stempelten und Briefmarken aufklebten.

Am zweiten Tag bastelten wir einen Briefkasten und aus einer Kartonschachtel entstand eine eigene Poststelle. So konnten wir eine Kinderpost aufbauen, die nun den Rollenspielbereich bereichert.

Auch Konstantin, die Postschildkröte, besuchte uns im Tagesstern. Gemeinsam mit ihm und seinem Buch begleiteten wir die Reise von Briefen und Paketen durch ein grosses Postzentrum. Dabei entdeckten wir viele Dinge wieder, die wir bereits bei unserem Besuch in der Postfiliale gesehen hatten.

Am Donnerstag beschäftigten wir uns mit verschiedenen Briefmarken. Die Kinder durften eigene Briefmarken mitbringen, ein Kind brachte seine Briefmarkensammlung mit und präsentierte diese Stolz den anderen Kindern. Zusätzlich konnten wir eine visuelle Reise auf einer Karte durch die Schweiz machen und an verschiedenen Stellen die passenden Briefmarken aufkleben. Auch haben wir unsere eigenen Briefmarken entworfen, hier waren die Kinder sehr kreativ und liesen ihrer Phantasie freien Lauf.

Am Freitag schrieben wir erneut Briefe und Postkarten. Dieses Mal konnten wir sie selbst bei der Post abgeben, damit sie verschickt werden

Raum für Ruhe, Kreativität und Entdeckung

Wir schaffen bewusst Raum für Erholung, Kreativität und freies Entdecken.

Nach einem intensiven Schulmorgen erhalten die Kinder Zeit und Raum, um zur Ruhe zu kommen und ihre Eindrücke zu verarbeiten. Rückzugsmöglichkeiten wie Leseecken oder ruhige Spielangebote unterstützen sie dabei, neue Energie zu tanken und ihre Selbstregulation zu stärken.

Gleichzeitig eröffnen wir zahlreiche Gelegenheiten für kreative Entfaltung: Beim Malen, Basteln, Gestalten oder Bauen entwickeln die Kinder mit viel Fantasie eigene kleine Kunstwerke. Dabei stehen nicht nur die Ergebnisse im Vordergrund, sondern vor allem die individuellen Gestaltungsprozesse, durch die Fantasie, Feinmotorik und Selbstvertrauen gestärkt werden.

Auch draussen lernen und spielen die Kinder mit allen Sinnen. Beim Sieben von Sand, Bauen mit Naturmaterialien oder Erkunden von Pflanzen sammeln sie wertvolle Erfahrungen, entwickeln Neugier und ein tieferes Verständnis für ihre Umwelt. So entdecken sie auf eigene Weise die Welt um sich herum.

Auf diese Weise fördern wir nicht nur Kreativität und Selbstständigkeit, sondern auch soziale Kompetenzen, Empathie und die Freude am gemeinsamen Erleben.

Rückblick Sportferienbetreuung 2026

Eine Reise ins Zeitalter der Dinosaurier

In der Ferienbetreuung der Sportferien haben wir uns auf Entdeckungsreise zum Thema Dinosaurier begeben. Gleich am ersten Tag lernten wir verschiedene Dinosaurierarten kennen und verglichen ihre Grösse mit unserer eigenen. Dabei stellten wir fest, dass es – genau wie bei uns Menschen – kleinere und grössere Dinosaurier gab.

Am zweiten Tag führte uns unser Ausflug ins Sauriermuseum Aathal, wo es unglaublich viel zu entdecken gab. Ein riesiges Dinosaurierskelett mitten im Raum beeindruckte uns besonders. Ausserdem bestaunten wir verschiedene Knochen, Meteoriten, Fossilien und viele weitere faszinierende Fundstücke. Nach all den spannenden Eindrücken konnten wir uns auf dem Spielplatz austoben. Dort gruben wir im Sand nach Fossilien und rutschten durch einen grossen Dinosaurierkopf – das war ein Highlight!

Anschliessend vertieften wir unser Wissen über Fossilien. Einige Kinder konnten ihr Vorwissen aus dem Museumsbesuch einbringen, während andere neu lernten, wie Fossilien überhaupt entstehen. Am Nachmittag durften wir selbst kreativ werden: Mit Gips und Muscheln stellten wir eigene Fossilien her, die wir mit nach Hause nehmen und später ausgraben konnten.

Den letzten Tag stand ganz im Zeichen der Vulkane. Am Morgen erklärte uns Woozle-Goozle anhand einer kurzen Filmsequenz wie Vulkane entstehen und was bei einem Ausbruch passiert, anschliessen bastelten wir unseren eigenen Vulkan. Am Nachmittag kam es dann zum grossen Experiment: Mit verschiedenen Lebensmitteln lösten wir eine chemische Reaktion aus, die einen schaumigen Vulkanausbruch entstehen liess. Wow – das war ein spannender und gelungener Abschluss unserer Woche!

Entdecken, Forschen und Staunen: Spielmaterialien, die Lernen ermöglichen

Im Tagesstern Tegerfelden bekommen die Kinder regelmässig die Gelegenheit, Materialien wie Schleim, Sand, Bausteine und verschiedene Füllgefäße zu erkunden. Diese Angebote gehören fest zu unserem pädagogischen Alltag und ermöglichen wertvolle Lernerfahrungen in allen Bildungsbereichen.

Was lernen die Kinder dabei?

  • Natur & Mathematik: Sie vergleichen Mengen, beobachten Veränderungen und entdecken spielerisch naturwissenschaftliche Zusammenhänge.
  • Sprache & Kreativität: Die Kinder benennen Eigenschaften, tauschen sich aus und setzen eigene Ideen beim Bauen und Gestalten um.
  • Motorik & Wahrnehmung: Unterschiedliche Materialien fördern Fein- und Grobmotorik sowie die Sinne.
  • Soziales Lernen: Gemeinsames Experimentieren stärkt Zusammenarbeit, Rücksichtnahme und Selbstvertrauen.

Durch diese vielseitigen Spiel- und Materialangebote unterstützen wir die Kinder ganzheitlich und schaffen eine Umgebung, in der Neugier, Kreativität und Freude am Lernen wachsen dürfen.

Rückblick Herbstferienbetreuung 2025

Erste Ferienwoche: Detektive

In der ersten Ferienwoche haben wir gemeinsam die spannende Welt der Detektive entdeckt! Zu Beginn bauten wir im Bewegungsraum mit Schnüren und verschiedenen Materialien unseren eigenen Laserparcours. Dabei war Geschicklichkeit gefragt: Wer schafft es, ohne die „Laserstrahlen“ zu berühren, ans Ziel zu kommen? Am nächsten Tag stellten wir Phantombilder her – zuerst aus Zeitungsausschnitten, dann mit unseren eigenen Fotos. Dafür teilten wir unsere Gesichter in drei Teile: Haare/Augen, Nase und Mund. Anschließend kombinierten wir die Teile neu – so entstanden ganz besondere und lustige neue Gesichter, die uns alle zum Staunen und Lachen brachten.

Ein echtes Detektivabenteuer erlebten wir am Donnerstag: Gemeinsam gingen wir auf Spurensuche nach dem berüchtigten Räuber Hinkebein! Unterstützt wurden wir von Polizist Chrüsmüsi, denn der Räuber hatte sich ganze 23 Mal auf dem Schulgelände und im Haus versteckt. Nur durch gute Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe konnten wir alle Verstecke entdecken – wie echte Detektive eben!

Zum Abschluss der Woche erfanden wir unsere eigene Geheimschrift, mit der wir geheime Botschaften und Rätsel schreiben konnten – natürlich so, dass nur Eingeweihte sie lesen konnten. Eine Woche voller Rätsel, Spaß und Teamarbeit – wir sind nun bestens gerüstet für weitere Detektiveinsätze!

 

Zweite Ferienwoche: Zeitreise früher und heute

In der zweiten Ferienwoche begaben wir uns auf eine spannende Zeitreise und entdeckten, wie sich das Leben, Spielen und der Alltag im Laufe der Zeit verändert haben.
Zum Wochenstart drehten sich unsere Aktivitäten rund um das Thema Medien: Gemeinsam verglichen wir moderne Geräte mit denen von früher – dabei stellten wir überrascht fest, dass sich manche Dinge ganz schön verändert haben, andere aber noch gar nicht so lange her sind!

Am Dienstag wurde es besonders spannend: Die Kinder durften Spielsachen mitbringen, mit denen bereits ihre Eltern oder Grosseltern gespielt hatten. Im Kreis stellten alle ihre mitgebrachten Schätze vor – und natürlich wurde im Anschluss ausgiebig damit gespielt. Toll, was da alles zusammenkam!Am Nachmittag machten wir ein kleines Experiment: Jedes Kind wählte drei Spielsachen aus dem Tagesstern aus und musste diese sortieren – gab es das früher schon oder nicht? Mithilfe von grünen (Ja) und roten (Nein) Blättern versuchten wir, die Spielsachen richtig einzuordnen. Keine leichte Aufgabe, denn vieles gab es früher schon – nur in anderer Form!

Auch der Einsatz von Medien früher und heute wurde unter die Lupe genommen: Wir forschten, ob gewisse Dinge auch früher schon möglich waren und lernten dabei viel Spannendes über Technik im Wandel der Zeit.

Am Mittwoch reisten wir noch weiter zurück in der Geschichte – nämlich ins Römerzeitalter! Bei unserem Ausflug nach Augusta Raurica erkundeten wir das Leben der Römer und verglichen es mit unserem heutigen Alltag. Ein echtes Zeitreise-Erlebnis!

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des Alltags früher und heute in der Schweiz: Wir erfuhren, wie sich der Mensch vom Neandertaler bis heute entwickelt hat – und machten die Erfahrung, wie es ist, ohne Besteck zu essen, so wie es früher (und auch heute noch in vielen Ländern) ganz normal ist. Das war ungewohnt, machte aber viel Spaß!

Zum Abschluss der Woche richteten wir unseren Blick in die Zukunft: Gemeinsam bastelten wir fantasievolle Landschaften der Zukunft – voller kreativer Ideen, schwebender Häuser, bunter Pflanzen und ganz eigener Vorstellungen davon, wie unsere Welt eines Tages aussehen könnte. Die Kinder liessen ihrer Fantasie freien Lauf – ein gelungener Abschluss unserer Zeitreise!

Sommer voller Spiel, Spass & Kreativität: Unser Tagessterngarten im Juli & August

In der Zeit Juli/August fand das Tagesstrukturleben mit Spiel und Spass überwiegend draussen statt. Der Fokus lag auf einer interessanten Gestaltung des Gartens mit verschiedenen Spielbereichen.

Um den Kindern einen Rückzugsbereich zu schaffen wurden Nestschaukeln und grosse Gartenkissen angeschafft, die die Kinder gerne nutzen, um sich dort auszuruhen und sich zu unterhalten.

Minigolfbahn, Federballspiele, Wurfspiele, Bälle, Malkreiden, Baustellenmaterial unterstützen das kreative Freispiel und fördern die Bewegung.

Ein wichtiges Projekt war der Bau der Matschküche, die den Sandkastenbereich ergänzt und erweitert. Hier wurde unter Zusammenarbeit von Kindern und Betreuern ein Spielbereich geschaffen, an dem die Kinder mit Sand, Wasser, Kellen, Töpfen, Sieben und Trichtern ihrer Fantasie freien Lauf lassen können.

Beim grossen Sommerfestbrunch konnten die Eltern mit den Kindern zusammen den Gartenbereich erkunden und Mittelpunkt war an diesem Tag die Matschküche.

Unser Thema: Veränderung

Der Wechsel der Standortleitung in Tegerfelden hat bei den Kindern vieles in Bewegung gesetzt. Abschied feiern, eine neue Person kennenlernen, das hat für Verunsicherungen gesorgt. Manches Tageskind fand sich schnell im Veränderungsprozess zurecht, andere hatten eher Mühe.

Um diesen Prozess gut zu begleiten hat die neue Standortleitung den Fokus in der pädagogischen Planung auf die Thematik «Veränderung» gelegt und in Gesprächen und Aktivitäten die Kinder langsam auf dem Weg begleitet. Dazu wurden Gefühle wie Wut, Trauer, Unsicherheit u.v.m. besprochen, hierzu haben wir uns das Buch von Mies van Hout: «Heute bin ich» angeschaut, die Bildkarten dazu genutzt und die Kinder konnten ihre Gefühle bildlich darstellen.

Wichtig war ihnen auch die Gestaltung einer Erinnerungsschachtel, die sie frei nach ihren Vorstellungen anfertigen durften, natürlich mit einem Foto der ehemaligen Standortleitung. Zum Abschluss bemalte sich jedes Kind einen Mutmachstein, den es bei sich tragen kann und in Zeiten von Verunsicherung in die Hand nehmen kann.

Veränderungen und Frühlingsfreude

In den letzten Wochen haben wir uns ein wenig mit Veränderungen auseinandergesetzt. Unser Esszimmer wurde umgestellt, um mehr Platz zu schaffen. Ausserdem haben wir uns immer wieder darüber ausgetauscht, wie sich die Natur verändert und dass der Frühling naht. Was passiert, nachdem die Zeit umgestellt wurde? Ist es dann am Morgen schon hell, wenn die Kinder das Haus verlassen? Wie ist es am Abend , bleibt es hell, bis wir nach Hause gehen? Viele Fragen, über die sich die Kinder Gedanken gemacht haben und die wir gemeinsam besprochen haben.

Ein grosses Thema war auch der Wechsel von Mélanie und der Neubeginn von Mirjam. Die Kinder haben sich immer wieder damit beschäftigt und viel darüber gesprochen.

Endlich wird es wieder wärmer! Die Kinder nutzen den Garten nun wieder vermehrt . Aus Holzblöcken entstehen Burgen und Parcours. Über den Winter haben wir zudem einen neuen Basketballkorb bekommen, an dem nun fleissige Duelle ausgetragen werden. Auch den nahegelegenen Teich haben wir besucht. Dort entdeckten wir grosse Mengen Froschlaich, was wir direkt zum Anlass nahmen, um zu besprechen, wie sich der Froschlaich bis zur Entwicklung der Frösche verändert.

Natürlich durfte auch die Osterbastelei nicht fehlen! Die Kinder haben fleissig Osternester gebastelt – ob der Osterhase uns wohl besuchen wird?

Kreative Projekte und spannende Erlebnisse bei uns im Tagesstern

 

Nach den Herbstferien war bei uns einiges los! Mit viel Begeisterung haben wir unser Herbst- und Notfallprojekt abgeschlossen und uns neuen, kreativen Herausforderungen gewidmet. Jeden Tag konnten die Kinder eine besondere Aktivität erleben, die ihnen Freude bereitete und ihre Neugier weckte.

Wir haben gemeinsam Tee gemischt, Salzteigsterne gestaltet, Karten gebastelt, Kekse gebacken und einer spannenden Geschichte gelauscht. Dabei konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ihre motorischen Fähigkeiten spielerisch fördern. Besonders aufregend war ein Überraschungsbrief, der uns mit einer feinen Leckerei erfreut hat.

Mit viel Engagement haben die Kinder auch individuelle Geschenke gestaltet – perfekte Erinnerungsstücke für besondere Menschen. Jetzt blicken wir voller Vorfreude auf das nächste Projekt, das uns alle begeistern wird.

Notfälle spielerisch entdecken – Ein spannendes Projekt

 

In den letzten drei Wochen haben wir uns intensiv mit dem Thema Notfälle beschäftigt und dabei viel gelernt und erlebt.

Das Lernen der Notrufnummern bildeten die Basis. Dafür haben wir ein Arbeitsblatt mit Nummern und passenden Bildern gestaltet, um uns diese besser einzuprägen.

Eine überraschende Feueralarmübung in der zweiten Woche war besonders aufregend! Nach einem kurzen Schreck wussten wir genau, was zu tun ist. Gemeinsam haben wir besprochen, wie wir uns verhalten und wo unser Sammelplatz ist. Das Erlebnis hat uns so begeistert, dass wir im Freispiel Feuerwehr gespielt haben. Später übten wir auch die stabile Seitenlage: Zuerst wurde sie vorgezeigt, dann haben wir uns gegenseitig unterstützt und fleissig geübt.

Zum Abschluss haben wir die Aufgaben der Polizei, Feuerwehr und des Krankenwagens kennengelernt. Besonders beeindruckt waren wir vom Inhalt eines Feuerwehrautos und der Ausstattung eines Krankenwagens – ein echtes Highlight! Auch das Anlegen eines Druckverbands und die Versorgung von Verletzungen wurden fleissig geübt.

Dieses Projekt hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Teamarbeit, Kreativität und Eigeninitiative gefördert. Ein grosses Dankeschön an alle kleinen und grossen Helfer!